Daniel Raiskin, conductor Jerusalem Quartet Stefan Vladar, conductor Pavel Haas Quartet Isabelle Faust, violin Meccore Quartet Alexander Melnikov, piano Aaron Pilsan, piano Harriet Krijgh, cello Raaf Hekkema, saxofoon Caslas Quartet Sharon Kam, klarinet Maxim Rysanov, viola Quatuor Arod Tai Murray, viool Lise de la Salle, piano Isabelle Faust / Alexander Melnikov, viool & piano Eldar Nebolsin, piano Quatuor Danel
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Mozart Piano Quartet

With their newest release of Saint Saens Piano Quartets the Mozart Piano Quartet has produced another winner. The German magazine ClassAktuell quotes about the ensemble: "Innerhalb kürzester Zeit katapultierte sich das Mozart Piano Quartet seit 2000 in die oberste Etage des internationalen Musikbetriebs: Kein Wunder, mit Paul Rivinius (Klavier), Mark Gothoni (Violine), Hartmut Rohde (Viola) und Peter Hörr (Violoncello) sind vier internationale Solisten, Gewinner und Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, zusammengetroffen, die ihr Interesse an neuem Repertoire bestimmt zum Traumpartner von MDG machte."



Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Klavierquartette
Mozart Piano Quartet
MDG 943 1519-6 (Hybrid-SACD)

Nicht zur
Vergessenheit
verurteilt
Die Klavierquartette
von Camille Saint-Saëns

Die offizielle Liste seiner Werke enthält nur ein Klavierquartett. Neben dem bekannten op. 41 enthält diese exquisite Super Audio CD des Mozart Piano Quartets auch ein erst 1992 veröffentlichtes Quartett, das Saint-Saëns bereits zu Studienzeiten verfasst hatte, sowie die Barcarolle op. 108, die er erst im zweiten Anlauf zum Klavierquartett machte. Camille Saint-Saëns zeigte bereits in seiner frühen Kindheit ein großes musikalisches Talent: mit sieben Jahren die ersten Kompositionen, mit 13 die Aufnahme ins Pariser Conservatoire. Im Alter von 19 Jahren schloss Saint-Saëns sein Studium in den Fächern Orgel und Komposition mit Auszeichnung ab. Seine große Liebe galt der
Instrumentalmusik. Ihr verschwor er sich als herausragender Pianist, ihr widmete er die meisten Kompositionen, was seine Karriere zunächst hemmte, da das französische Publikum damals Vokalmusik und deutsche(!) Klassiker bevorzugte.
Die Situation änderte sich erst 1870/71, als der französische Nationalstolz zur Gru_ndung der Societé National de Musique" fu_hrte, die fortan Kammermusik aus französischer Feder förderte. Das zu Lebzeiten von Saint-Saëns unveröffentlichte erste Quartett ist traditionell dreisätzig aufgebaut: Auf einen umfangreichen Kopfsatz folgt ein schwelgerisch-liedhafter Mittelteil und ein leichtfussiger, virtuoser Schlusssatz. Noch 20 Jahre später, als Saint-Saëns sein höchst wirkungsvolles op. 41 komponierte, hatte er Entwicklungen der deutschen Kammermusik aufgegriffen und schrieb vier motivisch miteinander verbundene Sätze.
Die Barcarolle op. 108 entstand 1898 als Quartett für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier. Elf Jahre später ersetzte Saint-Saëns in einer neuen Version das Harmonium durch die Viola, damit das Stu_ck wegen der zuvor seltenen Besetzung, nicht zur Vergessenheit verurteilt bleibt".

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Sunday, 20th of August